30 Jahre RoSchriften

RoSchriften wird 1988 von Walther Roggenkamp (Schriftdesigner, Grafiker, Maler und Bühnenbildner) † 1995, Andreas Sauer (Typograf und Computerschriften-Spezialist) sowie Uhlig und Uhlig (Vertrieb) zur Erstellung und Vermarktung der RoSchriften gegründet. Die fünf “goetheanistisch bildhaften Schriften” von Walther Roggenkamp RoBirke, RoEiche, RoLärche, RoSchilf und RoWeide werden in der Zeit von 1988-1991 nach den originalen Entwürfen des Künstlers von Andreas Sauer erstmalig mit dem IKARUS-SYSTEM der Firma URW in Hamburg für das damals noch recht junge “Desk Top Publishing” digitalisiert. Zu nutzen sind die Schriften damals ausschliesslich auf Macintosh Betriebssystemen und werden anschliessend für die MS-Windows-Betriebssysteme konvertiert um diese einer breiten Interessentenschicht weltweit zugänglich zu machen.

In den folgenden Jahren entstehen neue ergänzende Modifikationen, so dass der RoShop heute weit über 30 typische RoSchriften anbietet.

Seit 2002 führt “Bild und Schrift”, heute “Grüne Helden”, exklusiv und weltweit den Vertrieb sowie den Support für die ROSchriften weiter.

2011 wird RoSchriften durch die Schrift “Kehlert” von Werner Kehlert ergänzt und 2012-2016 um 40 “GreenFonts” – Alphabeten für den grünen LifeStyle von Andreas Sauer, erweitert. Die neo-grünen Schriftschnitte sind nach den U- und S-Bahn-Stationen der Trendmetropole Berlin benannt und zeichnen sich durch ihre ausgeprägte Sachlichkeit und einem urbanen, authentischen Charakter aus.

Alle Schriften sind ab sofort auch als WebFonts zu bekommen.

Neben der Erstellung von neuen Schriften speziell für “Anthroposophie” und “grünen Lifestyle” entwickelt und digitalisiert das Schriften-Team Corporate Types, Logos, Bildmarken und Zeichen für Unternehmen, Initiativen und andere spezielle Zwecke.

Warum mit einem ökologisch orientierten Druckagenten arbeiten?

Warum mit einem ökologisch orientierten Druckagenten arbeiten?

Möchte man gerne nachhaltig drucken lassen und besitzt jedoch nicht die nötigen Kenntnisse, empfiehlt es sich an einen ökologisch orientierten Druckagenten zu wenden.

Druckagenten sind unabhängige Vermittler und Koordinatoren zwischen Grafiker, Werbeagentur, Verlag oder dem Unternehmen welches die Drucksachen im eigenen Haus erstellt und einem Druckdienstleister. Sie verfügen über fundierte Kenntnisse der Druckvorstufe, der Drucktechniken, der Weiterverarbeitung, besitzen intime Kenntnisse über Herstellungskapazitäten und kennen die Möglichkeiten der Kosteneinsparung. Über die neuesten Branchentrends bei Papieren, Farbe und Druck sind sie bestens informiert. In der Regel übernehmen sie die vom Auftraggeber erstellten Daten und leiten diese an eine ausgewählte Druckerei weiter. Das erstellen von Druckvorlagen, das optimieren oder kontrollieren von Druckdaten sowie eine Produktionsüberwachung werden von einem Druckagenten oftmals als Zusatzleistungen zur Sicherung von Qualität und Termin angeboten.

Warum zahle ich für eine ökologische Drucksache mehr?
Nachhaltige Produktionen müssen nicht immer teurer sein. Wenn man etwas mehr Vorlaufzeit einkalkuliert, das richtige Papier, das optimale Format, die passende Auflagenhöhe und Drucklösung wählt sind auch “grüne” Produkte konkurrenzfähig. Hier ist man bei einen Druckagenten gut aufgehoben, da er dank seiner guten Kontakte zu handverlesenen Druckereien, deren Stärken, die Kapazitäten wie auch die Preisgestaltung kennt und seinem Auftraggeber die bestmöglichste Lösung anbieten kann.

Wann sollte man einen Druckagenten einschalten?

  • – Als Grafik Designer, Werbeagentur, Verlag suchen Sie nach Ausweichmöglichkeiten, Alternativen bei Produktionsengpässen?
  • – Kosten einzusparen bei gleich bleibender Qualität ist für Sie sehr wichtig?
  • – Sie legen großen Wert auf eine kompetente und persönliche Beratung bei der Papierwahl, der Drucktechnik, Weiterverarbeitung?
  • – Sie wollen sich auf Ihre Stärken konzentrieren und alles andere einer fachlich kompetenten und zuverlässigen externen Unterstützung überlassen?
  • – Sie haben immer das Gefühl Ihre Druckerei versteht Sie nicht und umgekehrt?
  • – Ihre Druckvorstufe soll optimiert und vor dem Druckgang fachmännisch kontrolliert werden?
  • – Etwas positives für die Umwelt zu tun ist Ihnen wichtig und Sie suchen in Sachen nachhaltige Medienproduktion eine kompetente Beratung und die passende Druckerei?

Mehr Infos unter: www.derdruckagent.de

Wie sieht die typische Öko-Schrift aus?

Wie sieht eine typische Öko-Schrift aus?
Eine typische Öko-Schrift, die sich aus dem Ökoimpuls heraus entwickelt hat, gibt es nicht. Einzig allein die von der anthroposophischen Bewegung verwendeten Schriften spiegelt eine zugrunde liegende Philosophie wieder. Siehe Aufsatz: “Eine Bewegung sucht ihre Identität”

Schrift und Gestaltung in der Öko- und Bio-Szene lassen sich dennoch in charakteristische Gruppen einzuteilen:
– Retro-/Ethno-Style: Baola, Tentation
– Tradition: Rapunzel, Allos
– Anthroposophie: Goetheanum, Weleda, RO.Schriften
– Öko-Lifestyle: Bionade
– Supermarkt-Bio: Aldi


Ein typisches und gelungenes Besipiel für Retro-/Ethno-Style ist das Design der Baola-Produkte, einem Münchner FairTrade Label. Zurückhaltende, natürlich anmutende Farben sowie die puristisch klare und extrem schmallaufenden serifenlosen Linear-Antiqua ergebenein zeitlos schönes Öko-Design.

baola

Das Festival Design für die Tentation Sommerfestival 2011 steht für „grüner Lifestile“, „nachhaltiger Konsum“ und „soziale Engagements für eine gerechtere Welt“ und ist Themenschwerpunkt.
Das Corporate Design ist ein Retro-Look mit buntem Keyvisual und zurückhaltenden braunen und beigen Naturtönen einem Öko-Papier nachempfunden. Als typische Schrift wurde eine massive, aber antiquiert-trashige Blockschrift gewählt und durch die Schrift Interstate, einer modern interpretierten Linear Antiqua, für die allgemeine Textinformationen, ergänzt.

tentation


Traditonelles Öko-Unternehmen wie Allos (seit 1976), Rapunzel (seit 1974) mit einer gut 35-jährigen Geschichte, sind heute professionell aber normal und konservativ aufgestellt. Ein der Tradition angemessenes und typische Öko-Design welches die Philosophie und die Geschichte der Pioniere transportiert sucht man hier und auch bei vielen anderen Traditionsunternehmen vergeblich.
rapunzel


Die Grafik in der Anthroposophie blickt auf ein gut 90-jährige Tradition zurück.
Logo und Schriftzug für die Wochenzeitung „Das Goetheanum“ bilden ein einheitliches Erscheinungsbild und wurde 1921 von Hand gezeichnet.
anthroposophie

Auch die Weleda AG, die ihre Produkte im Einklang mit Mensch und Natur herstellt, blickt auf eine 90-jährige Firmeneschichte zurück. Das Weleda typische Design von heute wurde in den 60er-80er Jahren von Walther Roggenkamp bestimmt.
Die Weleda typische Schrift von Roggenkamp, als Corporate Type entwickelt, wurde zwischenzeitlich zugunsten einer besseren Lesbarkeit mehrfach geändert und wird heute mit einer weniger anthroposophisch typischen Linear-Antiqua ergänzt.
Auch die Weleda-typischen Illustrationen werden heute durch farbige Fotos ersetzt.

ro-schriften

RO. Birke, RO. Eiche, RO.Lärche, RO. Schilf, RO.Weide sind die typischen Schriften der anthroposophischen Bewegung und wurden von Walther Roggenkamp entwickelt und für den Computersatz 1988 überarbeitet.


Der Öko Lifestyle repräsentiert das junge Öko und Bio der Bewegung – sachlich, kühl, trendig frisch ist die Farbgebung. Bei der Bionade wird eine deutsche Schreibschrift mit einer Antiqua kombiniert eingesetzt.
bionade


Typisches Supermarkt-Bio: Schrift und Design sind sachlich charakterlos und unterscheiden sich nicht von herkömmlichen Produkten. Hier wurde das Produkt durch das EU-Öko-Siegel und dem gewählten doppeldeutig Namen zum Bioprodukt. (GutBio ist die Bio-Marke von Aldi-Nord)

aldibio


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